Regattaserie Rolex SailGP Genf Geneva Genève, Red Bull Team

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KI erstellte Designstudie für ein grosses Wandbild (Daten nicht verkäuflich) mit Sujet von Fotohaefeli als XXL Poster mit Passepartout in Metallrahmen. Im visualisierten AI-Ambiente zeigt der Bildrahmen den Red Bull Katamaran des italienischen Teams am Rolex SailGP Regattaserie im Rade de Genève.

Beschreibung

Verwendungsbeispiel und Visualisierung von Daten aus Reportagen und dem Bildarchiv von Fotohaefeli.

 

Fotohaefeli Bildarchiv mit weit über 600000 Sujets sofort abrufbarhttps://fotohaefeli.com/CM15/thumbnails.php?album=3307

 

Rolex SailGP

Regattaserie Championship

SailGP – Segeln auf Speed-Droge

SailGP ist keine gemütliche Segelrunde mit Picknickkorb und Sonnenhut. Hier rasen internationale Teams in futuristischen F50-Foiling-Katamaranen über den Kurs – mit bis zu rund 100 km/h, direkt vor den Augen des Publikums. Die Rolex SailGP Championship gibt es seit 2018 und sie zählt heute zu den spektakulärsten Segelrennserien der Welt.[de.wikipedia]

Von der Idee zur Weltliga

Hinter SailGP stehen Larry Ellison und Sir Russell Coutts. Ihr Plan: eine weltweit erfolgreiche, kommerzielle Segelserie aufbauen, die nicht nur eingefleischte Segelfans begeistert, sondern auch ein großes Event-Publikum anzieht.

Die erste Saison startete 2019 mit sechs Teams in vier Ländern. Australien holte direkt den Titel – angeführt vom Olympiasieger Tom Slingsby. Das australische Team gewann sogar die ersten drei Meisterschaften und wurde damit zum erfolgreichsten Team der bisherigen SailGP-Geschichte.

In der Saison 2023–2024 wuchs die Flotte auf zehn Teams. Spanien setzte sich damals vor Australien und Neuseeland durch. Für die fünfte Saison 2024–2025 kamen Brasilien und Italien dazu. Auch Deutschland ist dabei: Die Premiere in Sassnitz auf Rügen lockte mehr als 10.000 Zuschauer an und machte klar, dass SailGP an der deutschen Küste offenbar ziemlich gut funktioniert.

Die Saison 2026

Die sechste Saison umfasst einen Kalender mit 13 Grand-Prix-Events rund um den Globus. Der Startschuss fiel am 17. Januar in Perth. Mit dem schwedischen Artemis Racing Team und Skipper Nathan Outteridge ist außerdem ein weiteres Team ins Rennen eingestiegen.

Der Sieger der Saison 2025 erhielt 2 Millionen US-Dollar. 2026 geht es sogar um 3 Millionen US-Dollar – Segeln kann sich also durchaus lohnen.

Die Rennmaschinen

Gefahren wird mit F50-Katamaranen. Das sind baugleiche Boote, die von SailGP gewartet und betrieben werden. Die Teams bekommen außerdem technische Daten und Informationen über gemeinsame Systeme von Oracle.

Der Grund dafür ist simpel: Niemand soll durch ein geheimes Technik-Wettrüsten gewinnen. Am Ende sollen vor allem Können, Taktik und Nerven entscheiden – und nicht bloß das Team mit dem dicksten Hightech-Budget.

Die Boote fliegen dank ihrer Tragflächen, den sogenannten Foils, über das Wasser. Dadurch haben sie deutlich weniger Kontakt zur Wasseroberfläche und können Geschwindigkeiten von etwa 100 km/h erreichen. Für Segelverhältnisse ist das ungefähr die Formel 1 – nur mit mehr Wind und weniger Asphalt.

Wer macht was an Bord?

Auf einem F50 hat jede Person eine ziemlich wichtige Aufgabe:

  • Driver: Steuert das Boot, legt den Kurs fest und entscheidet, wie die Crew durch das Rennen kommt.
  • Flight Controller: Hält das Boot in der richtigen Höhe und sorgt dafür, dass es möglichst lange über dem Wasser schwebt.
  • Wing Trimmer: Kontrolliert den Flügel, also das große Segel, und steuert damit Kraft und Geschwindigkeit.
  • Grinder: Sitzt vorne am Boot und bedient die Winschkurbeln, um die Segel und Tragflächen schnell zu verstellen.
  • Strategist: Analysiert Daten, Wind und Gegner. Kurz gesagt: der taktische Kopf hinter dem Driver.

Teamwork ist dabei alles. Ein kleiner Fehler, ein schlechtes Manöver oder ein Moment zu wenig Konzentration – und aus „Wir gewinnen“ wird sehr schnell „Warum liegt unser Boot falsch herum im Wasser?“

So läuft ein Event ab

Ein SailGP-Event dauert normalerweise zwei Tage:

  • Am ersten Tag finden drei bis vier Rennen statt.
  • Am zweiten Tag folgen zwei bis drei weitere Rennen.
  • Danach treten die drei besten Teams im Match-Race-Finale gegeneinander an.

Bei besonders schwierigen Wetterbedingungen kann die Flotte in zwei Gruppen aufgeteilt werden: Renngruppe A und Renngruppe B.

Das Saisonfinale ist ebenfalls ein Match Race. Dabei geht es direkt zwischen den erfolgreichsten Nationalteams der Saison um den Gesamtsieg.

Die Rennen finden in einem eigens eingerichteten SailGP-Rennstadion statt. Die Tribünen stehen nur wenige Meter vom Kurs entfernt. Dadurch erleben die Zuschauer nicht nur das schnelle Vorbeifliegen der Boote, sondern auch die Manöver, den Lärm und die ziemlich beeindruckende Gischt hautnah.

Die Teams

In der Saison 2026 treten 13 Teams an:

Team Land Aktiv seit
Australia / Bonds Flying Roos SailGP Team Australien 2019/2025
NorthStar SailGP Team Kanada 2022
Rockwool Denmark SailGP Team Dänemark 2021
France SailGP Team Frankreich 2019
Emirates Great Britain SailGP Team Vereinigtes Königreich 2019
New Zealand SailGP Team Neuseeland 2021
Spain SailGP Team Spanien 2021
Switzerland SailGP Team Schweiz 2022
United States SailGP Team USA 2019
Germany SailGP Team Deutschland 2023
Mubadala Brazil SailGP Team Brasilien 2024
Italy SailGP Team Italien 2024
Sweden Artemis SailGP Team Schweden 2026

Früher waren außerdem China und Japan dabei. Das China SailGP Team startete 2019, das japanische Team von 2019 bis 2022.

Die Trophäe

Die SailGP-Trophäe wurde im Juni 2019 vorgestellt. Sie ist 65 Zentimeter hoch, besteht aus 12,5 Kilogramm Sterlingsilber und wurde vom britischen Hersteller Thomas Lyte entworfen.

Ihr Design soll Windkraft und Geschwindigkeit widerspiegeln – also genau das, worum es bei SailGP geht: möglichst schnell, möglichst spektakulär und bitte ohne unfreiwilligen Tauchgang.

Text haefeli/ki perplexity)

 

 

 

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