Art Motiers, Expo 2026, Art en plein air, Val de Travers

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KI erstellte Designstudie für ein grosses Wandbild (Daten nicht verkäuflich) mit Sujet von Fotohaefeli als XXL Poster mit Passepartout in Metallrahmen. Im visualisierten AI-Ambiente zeigt der Bildrahmen das Dorf Motier im Kanton Neuenburg mit einer Montage des offiziellen Plakats der Kunstaustellung Expo en plein air Art Motier 2026.

Beschreibung

Verwendungsbeispiel und Visualisierung von Daten aus Reportagen und dem Bildarchiv von Fotohaefeli.

 

Fotohaefeli Bildarchiv mit weit über 600000 Sujets sofort abrufbarhttps://fotohaefeli.com/CM15/thumbnails.php?album=3307

 

EXPO Art Môtiers 2026

Kunst Ausstelklung unter freiem Himmel

Val de Travers im Zeichen der Kunst:
Art Môtiers 2026 ist zurück

Alle vier bis acht Jahre (ja, richtig gelesen, die lassen sich Zeit) verwandelt sich das 1000-jährige Dörfchen Môtiers im Neuenburger Jura
in eine Open-Air-Galerie, die es in sich hat. Seit 1985 ist das Ding ein fixer Termin im Schweizer Kunstkalender,
und 2026 gibt’s die 9. Ausgabe – vom 20. Juni bis 20. September 2026.

Worum geht’s überhaupt?

Statt in einem sterilen White-Cube-Museum rumzustehen, spazierst du hier durch Gassen, Wiesen und Wälder –
und plötzlich steht da ein Kunstwerk zwischen den Bäumen, als wär’s schon immer da gewesen.
Rund 33 Künstler:innen und Kollektive aus der ganzen Schweiz haben eigens für Môtiers neue Werke gebaut. Highlights, die schon jetzt für Gesprächsstoff sorgen:

  • Eine begehbare Riesen-Schneckenhaus-Installation mitten im Wald (für die Kids – und ehrlich, auch für alle anderen)
  • VR-Kammern, in denen man quasi «am Grund eines Lochs» die Natur betrachtet
  • Und die einzige nicht ganz neue Arbeit der ganzen Show: Pipilotti Rist reaktiviert ihre Seifenblasen-Nebel-Installation «Nichts», ursprünglich von der Venedig-Biennale 1999

Das Ganze wird von 200 Freiwilligen aus einem 800-Seelen-Dorf gestemmt – die stellen buchstäblich ihre Gärten und Grundstücke zur Verfügung.
Dorf-Energie at its finest. Es gibt zudem einen Rundgang, der rollstuhl- und kinderwagentauglich ist, falls du nicht die volle Waldwanderung willst.

Thematisch flirtet die Ausstellung mit der Dorfgeschichte – von Jean-Jacques Rousseau (der hier mal gewohnt hat) bis zur regionalen Absinth-Tradition («La Fée Verte» lässt grüssen).

Die Patin und der Pate

Schirmherrschaft 2026: Pipilotti Rist und Olaf Breuning – zwei Namen, die in der internationalen Gegenwartskunstszene niemand erklären muss.

Die komplette Künstler:innen-Liste

Hier die ganze Crew, alphabetisch grob sortiert nach Website-Reihenfolge – 33 Positionen, quer durch Skulptur, Klangkunst, Video, Installation und ortsspezifische Interventionen:

Sophie Ballmer & Tarik Hayward · Gina Fischli · Karim Forlin · Florian Graf · Giona Bierens de Haan · Olaf Breuning (Pate) · Davide Cascio · Tim Casari · Adrien Chevalley ·
Cod.Act · Noémie Doge · Adrian Fernandez Garcia · Martin Jakob · Lang/Baumann · Xénia Lucie Laffely · Léa Katharina Meier · Camille Mermet · Emmanuel Mbessé ·
Julie Monot · Samuel Mathiss · Mouvement Studio · Jan Van Oordt · Sandrine Pelletier · Pipilotti Rist (Patin) · Augustin Rebetez · Delphine Reist · Delphine Renault ·
Anne Rochat & Jean Rochat · Alan Schmalz · Julie Semoroz · Jürg Stäuble · Mahtola Wittmer · Zimoun

Ein paar Namen davon dürften Kunst-Nerds ein Grinsen ins Gesicht zaubern: Zimoun (Meister der kinetischen Klanginstallationen aus Alltagsmaterial),
Lang/Baumann (bekannt für begehbare, ziemlich psychedelische Raumobjekte) und Augustin Rebetez (Jura-Kid mit internationaler Foto-/Installationskarriere).

Wie kam die Auswahl zustande?

Kein Zufallsprinzip: Eine neunköpfige Jury – unter anderem mit Kunsthistoriker:innen, Kurator:innen und der Künstlerin Claudia Comte –
hat aus rund 50 eingeladenen Vorschlägen die finale Auswahl getroffen. Sprich: Wer hier hängt, hat sich das verdient.

Fürs Auge: das Plakat

Statt wie sonst einer der ausstellenden Künstler:innen durfte diesmal ein Wettbewerb ran: Der Zürcher Illustrator Mathias Forbach alias «Fichtre»
hat zusammen mit der Grafikagentur SUPERO eine dreiteilige, poppige Plakatserie gestaltet – neues visuelles Konzept, das offenbar auch in Zukunft weitergesponnen wird.

Fazit

Wenn du eh mal im Neuenburger Jura unterwegs bist (oder einen Ausflug suchst, der nicht nach 08/15-Museum riecht): Môtiers 2026 ist Kunst zum Reinlaufen,
nicht nur Angucken. Dorf, Wald, Absinth-Duft und internationale Kunstnamen in einem Paket – selten so unaufgeregt cool verpackt.

 

Text ©haefeli/ki claude

 

 

 

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